Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Taubenbach
Unsere Mission
Wir setzen uns für die Sicherheit der Gemeinde ein
Die Freiwillige Feuerwehr Taubenbach hat das Ziel, Leben, Eigentum und Umwelt zu schützen.
Wir bieten umfassende Ausbildungsprogramme und engagieren uns in der Gemeinde, um das Bewusstsein für Brandschutz zu schärfen.
Werden Sie Teil unseres Teams
Engagieren Sie sich für die Sicherheit
Schließen Sie sich uns an und tragen Sie aktiv zur Sicherheit Ihrer Gemeinde bei. Gemeinsam können wir Großes erreichen!
Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Taubenbach
Die Freiwillige Feuerwehr Taubenbach wurde am 2. November 1884 auf Anregung des Lehrers Niedermayer unter dem damaligen Bürgermeister Franz Prähofer gegründet . Bei der ersten Wahlversammlung am 23. November 1884 wurden als Hauptmann Josef Gschöderer, Bauer von Reinthal und als dessen Adjutant Josef Burner, Bauer von der Au gewählt. Das Amt des Kassier Übernahm Franz Reichholf, Wirt von Taubenbach, Schriftführer wurde Ludwig Forster, Gütlerssohn aus Wimpassing.
Als weitere Gründungsmitglieder von insgesamt 27 wurden in die Stammliste eingetragen:
Metzl Otto, Bindermeister von Hundsham - Martner Ludwig, Schneider von Wimpassing - Kleeberger Peter, Bauer von Wintersteig - Diensthuber Josef, Bauerssohn von Feichten - Grashuber Engelbert, Maurer von Tannberg - Holböck Johann, Maurer von Tannberg - Holböck Josef, Bauerssohn von Tannberg - Hinterecker Johann, Bauerssohn von Mittertaubenbach - Kern Josef, Bauerssohn von Mittertaubenbach - Lippl Josef, Dienstknecht von Wimpassing - Trautmannsberger Georg, Bauerssohn von Buchberg - Alfranseder Johann, Bauer von der Au - Brunbauer Ludwig, Bauerssohn von Wimpassing - Diensthuber Ludwig, Bauerssohn von Feuchten - Gschwendner Joseph, Gütler von Gensleiten - Harböck Engelbert, Bauerssohn von Hundsham - Prähofer Ludwig, Bauerssohn von Mittertaubenbach - Pichler Josef, Schuhmacher von Buchberg - Reischl Alois, Dienstknecht von Oberhasling - Sprengeisen Stephan, Dienstknecht von Tannberg - Schienerl Johann, Kaufmann von Taubenbach - Schuster Georg, Bauer von Wiesenberg - Winterer Heinrich, Bauerssohn von Hammersberg.

Die Wehr wurde eingeteilt in Steiger, Spritzenmannschaft und Ordnungsmänner. Der Verwaltungsrat bestand aus Vorstand, Kommandant, Adjutant und den Zug- und Rottenführern.
Ab dem 16. Lebensjahr konnte jeder männliche Bewohner der Gemeinde mit einem monatlichen Beitrag von 20 Pfennig Mitglied der Taubenbacher Feuerwehr werden. Bereits am ersten Dezember 1884 wurde durch die Gemeinde Taubenbach eine pferdegezogene Saug-und Druckspritze mit Schlauchhaspel, zwei Saugschläuchen und 40 m Hanfschläuchen im Wert von 580 Mark angeschafft. Dazu kamen dreißig Stahlblechhelme a 3, 50 Mark, neun Steigergurte mit Beil a 12 Mark, 18 Mannschaftsgurte a1,80 Mark, drei Chargengurte a 4,90 Mark, zweihundertvierzig Stück Knöpfe a 90 Pfennig, fünfundvierzig Meter Tuch a 4,50 Mark, fünf breite Fangschnüre a 1,30 Mark, fünfundzwanzig schmale Fangschnüre a 85 Pfennig, dreißig Pfeifen a 30 Pfennig und drei Signalhupen a 4,50 Mark. Dieses Stamminventar wurde nach und nach ergänzt, teils aus Gemeindekosten, teils aus der eigenen Kasse der Wehr. Der Anfang war nicht leicht. Es fehlte an Geld und an einem geeigneten Raum für die Unterbringung der Löschrequisiten. Der Spritzenwagen wurde teils bei dem Anwesen eingestellt, dessen Besitzer für den Einsatz im Brandfalle verantwortlich war. Erst viel später wurde als Requisitenhaus ein kleiner Bau beim Kaufhaus Schienerl in Taubenbach errichtet, der bis zum Neubau des jetzigen Feuerwehrhauses benützt wurde.
Am 24 Juni 1909 feierte die FFW Taubenbach ihr 25-jähriges Gründungsfest. Zu diesem Jubiläum erschienen dreißig Vereine mit ihrer Fahne. Die Jahre des ersten Weltkrieges brachten wie überall im Lande einen Stillstand im weiteren Ausbau der Wehr. So mancher Kamerad mußte auf den Schlachtfeld sein Leben lassen. 1917 hatte die Taubenbacher Feuerwehr 46 aktive Mitglieder und ein Vermögen von 129,47 Mark. Nach Kriegsende kaufte man eine weitere Wagenspritze die im Anwesen Holböck in Tannenbach zum Einsatz bereitgestellt wurde. Nach der Inflation und Geldentwertung besaß die Feuerwehr ein Vermögen von 60 Mark, das aber bald durch die Einsatzfreudigkeit der Mitglieder aus 240 Mark im Jahre 1932 vermehrt wurde. In diesem Jahr waren es 113 ordentliche Mitglieder.
1938 kaufte die Gemeinde unter dem damaligen Bürgermeister Grashuber eine "Robel" Motorspritze, die sich 1940 bei einem Brand in Ölbrunn bereits bewährte. Auch während der folgenden unseligen Kriegsjahre, in denen viele junge Feuerwehrmänner von den Kriegsschauplätzen Europas nicht mehr nach Hause kehrten, blieb die heimische Wehr trotz aller Widerwärtigkeiten in vielen Übungseinsätzen aktiv, wie aus dem Dienstbuch zu entnehmen ist. Die Spritze wurde nun von einem PKW-Fahrzeug der Marke "Horch" gezogen, später benützte man als Zugkraftwagen ein Militärfahrzeug (Jeep), das bis zum Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges gute Dienste tat. Zum letzten Mal wurde es beim Löscheinsatz in Pirach verwendet, wo es dann endgültig den "Geist" aufgab.
Als eine großartige Leistung der Gemeinde und der Feuerwehr kann der Bau des jetzigen Feuerwehrhauses mit Gemeindekanzlei im Jahre 1953 angesehen werden. In zahlreichen freiwilligen und unbezahlten Arbeitsstunden waren die Taubenbacher im Einsatz, so daß nur Materialkosten anfielen. Die Fertigstellung des Baus feierte man zugleich mit der Weihe der neuen Fahne. Fahnenmutter war bei diesem Fest Luise Huber, Trauermutter Maria Wimmer, Patenbraut Elfriede Forster und Festbraut Therese Kaltenberger.


Im Juli 1960 kaufte die Gemeinde nach reiflichem Überlegen ein neues Feuerlöschfahrzeug der Marke Opel-Blitz. Welches durch die Firma Krümpelmann in Karlsruhe ausgeliefert wurde. Der Preis für dieses Fahrzeug betrug 21500 Mark, wovon ca. 9000 Mark an Zuschüssen beigebracht werden konnten. Der anfallende Restbetrag wurde durch eine doppelte Haus- und Grundsteuer, bzw. Gewerbesteuer seitens der Einwohnerschaft finanziert. Dieses Fahrzeug war bis 1988 im Einsatz.
Unter dem damaligen Vorstand Erich Moser und mit Unterstützung der Gemeinde, vor allem durch den damaligen Bürgermeister Alois Alfranseder sen., konnte 1980 das Feuerwehrhaus eine umfassende Renovierung erfahren. So wurde u.a. der Schlauchturm erhöht, Dach und Einfahrttore erneuert und ein neuer Außenputz angebracht. Auch bei diesem Vorhaben leisteten viele freiwillige Helfer kostenlos Hand- und Spanndienste.
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